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Ein gelungener Heizungstausch

Reibungsloser Umstieg von der alten Ölheizung auf moderne Pellettechnik.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein älteres Haus zu kaufen oder bereits eines besitzt, kommt um das Thema Heizungstausch meist nicht herum. Pelletheizungen sind nicht nur Spitzenreiter wenn es um Erneuerbare Energien geht, sondern bieten gerade im Altbau erstaunliche Möglichkeiten für die Heizungssanierung.

Michael Berkemann und Werner Stute.
Quelle: ÖkoFEN
Als Eigentümer Michael Berkemann vor zwei Jahren sein Eigenheim im ostwestfälischen Oerlinghausen modernisieren wollte, stand auch die Entscheidung für eine neue Heiztechnik an. Heizungsfachmann Werner Stute hat das Projekt von der Beratung bis zur Inbetriebnahme kompetent begleitet.

Es gibt viele Gründe, ein altes Haus einem Neubau vorzuziehen. Entweder befindet sich das Objekt bereits im Familienbesitz oder kann zu einem günstigen Preis erworben werden. Das Grundstück ist meist eingewachsen. Und nicht zuletzt verfügen alte Gemäuer über einen gewissen Charme. Ein sanierter Altbau weist häufig auch eine deutlich bessere Umwelt- und Ressourcenbilanz auf als ein Neubau. Schließlich sind die wesentlichen Materialen bereits vorhanden und müssen nicht erst neu hergestellt werden. Anders sieht es mit der Energiebilanz aus. Alte Ölheizungen verursachen nicht nur beachtliche Heizkostenrechnungen, sondern schlagen auch mit einem stattlichen CO2-Ausstoß zu Buche. Wer mit dem Gedanken spielt, ein älteres Haus zu erwerben oder bereits eines besitzt, wird sich also früher oder später Gedanken über die Modernisierung seiner Heizung machen müssen.

Vor dieser Herausforderung stand auch Eigentümer Michael Berkemann, als er vor zwei Jahren sein Eigenheim im ostwestfälischen Oerlinghausen modernisieren wollte. Bei dem in Holzständerbauweise errichteten Fertighaus aus dem Jahr 1977 wurden zuerst die Fenster ausgetauscht und das Dach gedämmt. Schließlich war die Heizung an der Reihe. Aufgrund positiver Erfahrungen im Bekanntenkreis kam für ihn von Anfang an nur eine Pelletheizung in Frage. "Öl hat für mich als Energieträger einfach keine Zukunft", so Berkemann. "Auch wenn aktuell die Ölpreise noch niedrig sind, müssen wir mit einer drastischen Verteuerung rechnen. Die CO2-Steuer ist hier nur der Anfang.“ Darum wollte Berkemann rechtzeitig handeln. Nachwachsende Rohstoffe, allen voran Holz, sind klimaneutral und emissionsarm. Da sie regional verfügbar sind, macht man sich auch nicht von Konzernen und Lieferanten aus dem Ausland abhängig.

Verlässlicher Partner für den Heizungstausch

Nun musste nur noch der passende Hersteller und geeignete Heizungsbauer gefunden werden. Berkemann hatte sich selbst intensiv mit dem Thema befasst: "Mich hat die Technik interessiert. Ich wollte möglichst viel von der Funktionalität verstehen." Fündig wurde er über die Empfehlung eines Bekannten beim örtlichen Heizungsbauer Wasser-Sonne-Wärme Inh. Andreas Axt, der sich seit Jahren auf Pelletheiztechnik von ÖkoFEN spezialisiert hat. "Der Heizungsfachmann Werner Stute hat sich die Situation vor Ort genau angesehen und mich auf alle Punkte hingewiesen, was möglich ist und was nicht, aber auch, wie der Ausbau der alten und der Einbau der neuen Heizung ablaufen wird", erinnert sich Berkemann. Was ihn am meisten überzeugt hat, war die umfassende Beratung und die Spezialisierung von Stute auf Pelletheizungen. Planung, Beratung und Verkauf – samt Hilfe bei der Beantragung der staatlichen Fördermittel – kamen aus einer Hand.

Pelletkessel, Speicher und Pelletlager.
Quelle: ÖkoFEN
Der neue Heizkessel fand samt Speichert und Pelletlager problemlos im Kellerraum Platz, in dem vorher die Ölheizung war.

Schon im Vorfeld wurden mit einer professionellen Heizlastberechnung alle Parameter für den Betrieb der neuen Heizung ermittelt. "Eine gründliche Planung ist das A und O", betont Stute. „Nur dann kann ich beispielsweise beurteilen, ob die bestehenden Heizkörper geeignet und ausreichend dimensioniert sind." Glücklicherweise musste nichts verändert werden. Einzig neue Thermostatventile wurden in der Folge installiert und der hydraulische Abgleich des Gesamtsystems optimiert. In Summe führen diese Maßnahmen dazu, dass nach dem Heizungstausch in allen Räumen konstant die gewünschte Temperatur herrscht und damit Wohlbefinden entsteht. Der schubweise Wechsel von überhitzten und wieder abkühlenden Heizkörpern sollte endlich der Vergangenheit angehören. Zudem trägt die optimale Abstimmung auch dazu bei, den Energieverbrauch und damit die Kosten zu senken.

Weiterführende Informationen: https://www.oekofen.com/de-de/pelletheizung/

Montag, 05.07.2021

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  • Als Eigentümer Michael Berkemann vor zwei Jahren sein Eigenheim im ostwestfälischen Oerlinghausen modernisieren wollte, stand auch die Entscheidung für eine neue Heiztechnik an. Heizungsfachmann Werner Stute hat das Projekt von der Beratung bis zur Inbetriebnahme kompetent begleitet.
  • Der neue Heizkessel fand samt Speichert und Pelletlager problemlos im Kellerraum Platz, in dem vorher die Ölheizung war.
  • Heizungsfachmann Werner Stute hat sich die Situation vor Ort genau angesehen und Eigentümer Michael Berkemann auf alle Punkte hingewiesen, was möglich ist und was nicht, aber auch, wie der Ausbau der alten und der Einbau der neuen Heizung ablaufen wird.
  • Michael Berkemann hat seine neue Heizungsanlage nicht nur mit einem Systemspeicher mit 800 Litern Wasser, sondern auch mit sechs Solarthermie-Kollektoren mit einer Fläche von rund 15 m² ausgestattet.
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