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Luftqualität in Innenräumen überwachen

Datenlogger misst CO2-Gehalt, Temperatur und Feuchte der Innenluft und gibt eine exakte Beurteilung der Raumluftqualität gemäß VDI 6022 Teil 3.

Das Bild zeigt den Datenlogger, auf einem Tisch liegend.
Quelle: Wöhler
Der Datenlogger "CDL 210" beurteilt die Raumluftqualität auf der Grundlage von Messwerten und warnt deutlich, wenn Lüftungsbedarf besteht.

Soviel wissen wir heute sicher: Viren werden zu einem großen Teil durch Aerosole übertragen, die in der Luft schweben. Innenräumen können daher schnell zur Gefahrenzone werden, wenn sich eine infizierte Person dort aufhält. Eine effektive Belüftung schafft Abhilfe, indem sie virenbelastete, „verbrauchte“ Luft nach draußen und frische Luft in den Innenraum befördert. Ob der Luftaustausch durch eine gut gewartete Lüftungsanlage oder durch die Fensterlüftung sichergestellt ist, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist vielmehr, dass regelmäßig gelüftet wird. Die dazu notwendige permanente Kontrolle der Luftqualität im Innenraum lässt sich sehr einfach durchführen.

Der CO2-Datenlogger "CDL 210" von Wöhler bewertet die Luftqualität in Innenräumen zu jeder Zeit auf der Grundlage von Messdaten. Ein wichtiger Faktor für die Überwachung der Raumluftqualität ist der CO2-Gehalt. Durch die Atmung geben Lebewesen Feuchtigkeit und CO2 an die Raumluft ab und, wenn sie krank sind, auch Viren. Ein hoher CO2-Gehalt in der Luft zeigt daher einen dringenden Lüftungsbedarf an, denn wenn dieser Wert hoch ist, ist davon auszugehen, dass die Luft auch mit anderen Stoffen belastet ist.

Der kleine und handliche Datenlogger misst den CO2-Gehalt, die Temperatur sowie die Feuchte der Innenluft und gibt auf dieser Grundlage eine exakte Beurteilung der Raumluftqualität gemäß VDI 6022 Teil 3. In dem großen Display werden sowohl die Messdaten als auch die Bewertung angezeigt: optimal, normal, kritisch. Eine schlechte Bewertung der Raumluft zeigt, dass kein ausreichender Luftaustausch gegeben ist, sodass auch eine eventuell vorhandene Virenlast im kritischen Bereich liegt.

Abgesehen davon weisen Studien generell einen sehr hohen Einfluss der Raumluftqualität auf das Wohlbefinden der Menschen nach. Ein hoher CO2-Gehalt in der Innenluft führt zu einer signifikanten Abnahme der Konzentration, häufig begleitet von Müdigkeit und Kopfschmerzen. Vieles spricht also dafür, Räume, in denen sich viele Personen über Stunden aufhalten, permanent zu überwachen, was mit dem Datenlogger nach Unternehmensangaben sehr einfach und effektiv möglich ist. Das gilt für Klassenräume, Besprechungsräume, Wartezimmer, Pausenräume etc. Das Gerät zeigt deutlich an, wann gelüftet werden muss. Außerdem lässt sich ein entsprechender Alarmton zur Warnung einstellen.

Die Messwerte können bei Bedarf im Gerät aufgezeichnet werden. Die Software des Datenloggers berücksichtigt die Grenzwerte der VDI 6022-3 und erlaubt auch benutzerdefinierte Einstellungen. Die Daten können so gespeichert, analysiert, grafisch dargestellt und ausgedruckt sowie verschiedenen Projekten und Kunden zugeordnet werden. Ausführliche Informationen dazu bietet die Wöhler Akademie in dem kostenlosen Webinar „Sichere Raumluftqualität durch CO2 Messungen“.

Weiterführende Informationen: https://www.woehler.de/

Mittwoch, 30.12.2020

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